{"id":120,"date":"2017-11-15T22:20:18","date_gmt":"2017-11-15T21:20:18","guid":{"rendered":"http:\/\/2017.system-change.org\/de\/?p=120"},"modified":"2017-12-07T16:42:08","modified_gmt":"2017-12-07T15:42:08","slug":"1f211-ein-neues-sozial-ethisches-fundament-fuer-die-formulierung-aller-politikrichtlinien-und-gesetze","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.system-change.org\/de\/1f211-ein-neues-sozial-ethisches-fundament-fuer-die-formulierung-aller-politikrichtlinien-und-gesetze\/","title":{"rendered":"1F211 Ein neues sozial-ethisches Fundament f\u00fcr die Formulierung aller Politikrichtlinien und Gesetze"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"text-decoration: underline\"><strong>Ein neues sozial-ethisches Fundament f\u00fcr die Formulierung aller Politikrichtlinien und Gesetze<\/strong><\/span><\/p>\n<p>Die notwendigen Grundwerte einer global erneuerten Gesellschaft m\u00fcssen koh\u00e4renterweise die Ausgangsposition darstellen, f\u00fcr die Formulierung und praktische Umsetzung gesellschaftlicher (Politik-) Richtlinien, die eine nachhaltige Entwicklung der Menschheit zum Ziel haben. Die elementaren und somit notwendigen Grundwerte einer global erneuerten Gesellschaft bilden gleichzeitig das Ger\u00fcst eines neuen sozial-ethischen Fundaments:<\/p>\n<ol>\n<li>Das <u>friedliche Zusammenleben aller Menschen<\/u>, unabh\u00e4ngig von deren Rasse, Geschlecht, Alter, Herkunft, Bildung, Sprache, sozialer Stellung und Eigentum.<\/li>\n<li>Die <u>volle und praktische Solidarit\u00e4t der Gesellschaft<\/u> mit denjenigen Mitmenschen, die eine wie auch immer ausgepr\u00e4gte geringere Leistungsf\u00e4higkeit oder Behinderung aufweisen, um sie als moralisch vollwertige Mitglieder der Gesellschaft etablieren zu k\u00f6nnen.<\/li>\n<li>Die bewusste <u>\u00dcberwindung von individuellem und gesellschaftlichem Neid und Hass<\/u> (a) durch eine entschiedene Neuausrichtung des Wertebegriffs, der Pr\u00e4gung, sowie der Erziehungs- und Bildungssysteme; (b) durch die \u00dcberwindung des wirtschaftlichen und gesellschaftlichen (psychologisch-sozialen) Wettbewerbszwanges; (c) durch die Entmonetarisierung (Abkopplung vom Geldwert) der Produktions- und Dienstleistungssysteme; sowie (d) durch eine Neudefinition des individuellen Eigentums und des Privatbesitzes.<\/li>\n<li>Die F\u00f6rderung und der allgemeine <u>Schutz des gesellschaftlichen Gemeingutes im Sinne aller Mitglieder der Gesellschaft<\/u>, unabh\u00e4ngig von deren Rasse, Geschlecht, Alter, Herkunft, Bildung, Sprache, sozialer Stellung und Eigentum und unter Ausschluss jeglicher individueller oder kollektiver Privilegien.<\/li>\n<li>Die Schaffung eines <u>hohen, universal geltenden Lebensstandards f\u00fcr alle Mitmenschen weltweit<\/u>, beruhend auf einer gesamtplanetarischen, sozial-ethischen Neuausrichtung, der Entwicklung des gesamtgesellschaftlichen Gemeingutes, und der \u00f6kologischen Nachhaltigkeit des Planeten.<\/li>\n<li>Eine <u>partizipativ-demokratisch gef\u00fchrte Gesellschaftsordnung<\/u>, basierend auf einer Universalen Grundwerteskala (Traktat oder Verfassung), welche die Eckpfeiler eines global erneuerten Sozial- und Wirtschaftsgef\u00fcges darstellt.<\/li>\n<\/ol>\n<p>Nicht nur die religi\u00f6sen \u00dcberlieferungen und alte Weisheiten der Menschheit, auch neuere neurobiologische und sozialpsychologische Forschungen weisen nach, dass gelingendes Leben nicht im Ausleben von Egoismen und in Kampf und Konkurrenz stattfinden kann. Vielmehr sind <em>Kooperation, Zugewandtheit, Empathie, Vertrauen und Wertsch\u00e4tzung Kern aller lebensf\u00f6rderlichen Motivation in biologischen, sozialen und auch wirtschaftlichen Systemen. <\/em>Dar\u00fcber hinaus widerlegt die moderne \u201eGl\u00fccksforschung\u201c den materialistischen Grundirrtum und die Behauptung neoliberaler Ideologien, dass der Mensch im Immer-Mehr-Haben, im sich steigernden Konsum und h\u00f6heren Geldeinkommen Gl\u00fcck und Zufriedenheit findet. Nach Erreichen eines guten mittleren Einkommensniveaus steigt die Zufriedenheit mit wachsendem Einkommen nicht mehr. Vielmehr sind gelingende Beziehungen, Liebe, Vertrauen, eine intakte Natur und soziale Stabilit\u00e4t und das Einbringen individueller F\u00e4higkeiten wesentlich entscheidender f\u00fcr Lebenszufriedenheit der Einzelnen und der Gemeinschaften. Allerdings sind f\u00fcr die Entwicklung dieser Erfahrung der zwischenmenschlichen und sozialen Gaben des Menschen die Stimulanzien aus seiner sozialen Umgebung, dem Elternhaus, der Bildung, aus Kultur und Wirtschaft pr\u00e4gend.<\/p>\n<p><em>Darum muss es zur Grundlagenarbeit aller alternativen Gesellschaftsbewegungen geh\u00f6ren, sich f\u00fcr die \u00dcberwindung des auf Neid, Kampf und Konkurrenz gerichteten Mainstream in der Gesellschaft einzusetzen, eine ganzheitliche Werterfahrung und solidarisches Denken auf allen Ebenen zu f\u00f6rdern.<\/em> <a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[1]<\/a><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 10pt\"><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> Siehe auch: Joachim Bauer: Prinzip Menschlichkeit &#8211; Warum wir von Natur aus kooperieren, und Jordis Grimm: Ergebnisse der Gl\u00fccksforschung als Leitfaden f\u00fcr politisches Handeln? &#8211; Universit\u00e4t Flensburg.<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein neues sozial-ethisches Fundament f\u00fcr die Formulierung aller Politikrichtlinien und Gesetze Die notwendigen Grundwerte einer global erneuerten Gesellschaft m\u00fcssen koh\u00e4renterweise die Ausgangsposition darstellen, f\u00fcr die Formulierung und praktische Umsetzung gesellschaftlicher (Politik-) Richtlinien, die eine nachhaltige Entwicklung der Menschheit zum Ziel haben. 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